LOOSHAUS
VOM SKANDAL ZUM BAUDENKMAL
VORBILDER
Loos hatte bereits zuvor einige Lokale entworfen. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen flossen in das Haus am Michaelerplatz ein (Juweliergeschäft Hugo & Alfred Spitz [1], Herrenmodesalon Goldman & Salatsch am Graben/Naglergasse [2], Schmuckfederngeschäft Sigmund Steiner [3]).
Es waren aber auch ältere Wiener Kaufhäuser (Warenhaus Neumann von Otto Wagner [4], Warenhaus der Teppichfirma Philipp Haas und Söhne von Eduard van der Nüll und August Siccard von Siccardsburg [5]), klassizistische Wiener Bauten (Portalvorbau der Michaelerkirche von Antonio Beduzzi [6], Palais Fries-Pallavicini von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg [7]) und frühe Chicagoer Hochhäuser (Rookery Building von Daniel Hudson Burnham und Wellborn Root [8]), die Loos inspirierten. Keine Vorbilder waren die Bauten Fischer von Erlachs [9].

